Österreichischer Metal im Doppelpack

Wenn 70 Jugendliche in schwarzen T-Shirts den Kopf schütteln, dann steht meist Metal am Programm. So auch gestern Abend im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik, als die beiden Bands „Dreaded Downfall“ und „Before Us All“ auf der Bühne standen. Nach dem gelungenen Doppelkonzert wurde noch bis weit nach Mitternacht im Kulturbeisl weitergefeiert. Tipp: Am 15. Februar kommen Ladyshare und die Skabucks nach Enns. Am besten schon jetzt den Termin vormerken! Kartenreservierung: http://www.d-zuckerfabrik.at

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Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Zigarettenpackungen als Kunst

Was tun mit leeren Zigarettenschachteln? Eine kreative Möglichkeit wäre, die Packungen zu sammeln und Kunstobjekte daraus zu basteln. (Oder zumindest Dekorationsgegenstände.) Das Latte Grande in Wien verschönert den Zugang zum WC beispielsweise mit diesem Wandbild:

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Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Zitat über die Kaffeehaus-Gesellschaft

Zitate versüßen das Leben:

Zitat Kaffeehaus

„Im Kaffeehaus sitzen Leute, die allein sein wollen. Dazu aber Gesellschaft brauchen“, sagte der Wiener Schriftsteller Alfred Polgar. —–

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Vorführraum im Burgkino

Was tut man, wenn man in der letzten Reihe des Studiosaals im Wiener Burgkino sitzt und der Film noch nicht angefangen hat. Richtig, man hält zum Spaß das Handy vor das Loch in der Mauer und schießt ein Foto. Das Ergebnis: Ein Blick in den Vorführraum eines Kinos.

Burgkino

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über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Weihnachten mit der Stadtkapelle Enns

Traditionelle Walzerklänge von Johann Strauß und Marschmusik von Julius Fucik eröffneten das 57. Stefanikonzert der Stadtkapelle Enns am 26. Dezember in der bestens besuchten Stadthalle. Unter der Leitung von Kapellmeister Songwei Liang wurden elf Stücke zum Besten gegeben, darunter viele Ohrwürmer und berühmte Filmmusik-Melodien. Großen Applaus bekam das neu gegründete Jugendorchester Enns. Leiterin Marlene Scherhaufer präsentierte mit den Jungmusikern die Stücke „Ein Chinese in Paris“ und „The Flintstones“.

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Als Höhepunkte der zweiten Hälfte galten die Stücke „König der Löwen“, „I know him so well“ sowie die traditionelle Zugabe „Radetzkymarsch“, bei welcher das Publikum wie beim Neujahrskonzert mitklatschte. Moderator Florian Kobler sorgte mit humorvollen Anekdoten zusätzlich für Unterhaltung. Die freiwillige Feuerwehr verköstigte die Besucher mit Würstel und Getränken. Somit wurde das Konzert für alle Beteiligten eine musikalische Weihnachtsfeier auf hohem Niveau. Mit dem Stefanikonzert nahm das Jubiläumsjahr 800-Jahre-Enns seinen musikalischen Abschluss.

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über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Kunst aus Pappbecher

Kunst oder günstige Schaufenster-Dekoration? In einem Geschäft der Gumpendorferstraße in Wien werden derzeit große Kugeln – gebastelt aus Pappbechern – ausgestellt. Die Becher werden ausschließlich durch Heftklammern zusammengehalten. Eine gute Idee, die wahrscheinlich leicht nachzumachen ist, nur wenige Euro kostet und auf jeden Fall für Aufmerksamkeit sorgt.

Pappbecherkunst

Pappbecherkunst

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Große Nachfrage bei „Pater Martin“-Buch

Rund 400 Fans des Ennser Pfarrers Pater Martin stürmten vergangenen Samstagabend die Kirche Enns-St.Marien, um bei der Präsentation des neuen Buches „Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen.“ dabei zu sein.

Die Besucher kamen aus ganz Oberösterreich und reisten sogar von Baden bei Wien extra an. Die Erwartungen waren hoch, als die Lesung in der stimmungsvoll beleuchteten Kirche startete. Immerhin wurde das Buchprojekt bis vor zwei Wochen unter Verschluss gehalten. Die Überraschung war groß, als in Enns Plakate über ein Buch des beliebten Stadtpfarrers Pater Martin hängten.

Illustrator Georg Atteneder, Verlagschef Wolf Ruzicka, Pater Martin, Autor Florian Kobler.

Illustrator Georg Atteneder, Verlagschef Wolf Ruzicka, Pater Martin, Autor Florian Kobler.

Nachdem Moderator und Buchautor Florian Kobler über die Entstehung des Buches referierte, erzählte Pater Martin voller Leidenschaft einige Anekdoten aus seinem Leben. Dabei schoss er sogar seine Franziskaner-Patschen durch die Luft. Freya-Verlagschef Wolf Ruzicka meinte bei seiner Rede: „Ich habe noch nie erlebt, dass so viele Menschen bereits vor eine Lesung Bücher kaufen und diese signieren lassen!“

Der Verlag spendete drei Euro pro Buch an die Initiative „Ennser helfen Ennsern“. Stadträtin Marieluise Metlagel präsentierte diesen regionalen Sozialfond, der in  Not geratene Familien unterstützt, am Ende der Lesung.

Volle Kirche bei der "Lesung aus dem ersten Buch des Pater Martin an die Ennser".

Volle Kirche und gute Stimmung bei der „Lesung aus dem ersten Buch des P. Martin an die Ennser“.

Über eine Dreiviertelstunde signierte Pater Martin ununterbrochen Bücher, während sich die Gäste bei einer Agape mit Wein aus dem Burgenland und herrlichen Aufstrichbroten (von der Ennser Bäckerei Aichberger und vom Ennser Fleischhauer Reisinger) in der Wallseerkapelle stärkten. Unter den zahlreichen Gästen: Bundesrat Gottfried Kneifel, Altbürgermeister Friedrich Steinbichler, Stadträtin Marieluise Metlagel, Pater Andreas, PGR-Obmann Wolfgang Haager, Unternehmer Mario Stangl,  ASKÖ-Ennsdorf-Obmann Anton Prinz und viele mehr.

Pater Martin, das Buch und Florian Kobler.

Pater Martin, das Buch und Florian Kobler.

„Ich muss zugeben, dass ich an diesem Abend ein kleines bisschen nervös war. Ich dachte nicht, dass meine Erlebnisse so vielen Menschen Freude bereiten“,  so Pater Martin. „Ich bin überwältigt und freue mich darüber, dass die Kirche so voll war, wie sonst nur zu Weihnachten und Ostern. Ich hoffe jetzt natürlich, dass das Buch auch den Erwartungen der Menschen entspricht“, so Florian Kobler.

Das neue Buch ist in der Pfarrkanzlei sowie in Kürze auch im TSE-Tourismusshop sowie in St. Valentin in der Buchhandlung Hajek erhältlich. Mehr Informationen auf http://www.freya.at

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über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Wolf Haas begeistert im Burgtheater

Normalerweise beginnt eine Lesung damit, dass sich der Autor setzt und aus seinem Buch vorliest. Nicht so bei Wolf Haas. Dieser betrat heute Abend die Burgtheater-Bühne und trug stehend Teile seines neuen Romans „Verteidigung der Missionarstellung“ ganze 25 Minuten lang auswendig – und in einer Wurst – vor. Viele fragen sich, warum er sich die Arbeit antat und sein Buch auswendig lernte? „Es ist spannend zu beobachten, wie nervös das Publikum wird und sich fragt, ob ich es schaffe…“, so Haas.

Ein schlechtes Handyfoto von der Lesung, das diesen Artikel bebildern soll.

Ein unglaublich viel aussagendes und an Qualität kaum zu überbietendes Handyfoto der Lesung.

Haas erzählt emotionslos, schnell und immer wieder mit Blick am Boden. Er ist kein guter Schauspieler – und das macht ihn extrem sympathisch. Seine Qualität liegt in den genialen Texten, die voller Ideen, Witz und Wortspiele sind. Einige Seiten seines Buches sind auf Chinesisch geschrieben. Wer sich „die Mühe macht“ und eine seiner Lesungen besucht, wird mit der deutschen Übersetzung belohnt. (Oder man geht – wie ein Kurier-Journalist – zum Chinarestaurant seines Vertrauens und bittet den Kellner um Hilfe…)

Sowohl hinter der Handlung des Romans als auch hinter der Lesung steckt eine spannende sowie genial abgerundete Dramaturgie. Haas baute bei seiner Lesung so geschickte Seitensprünge ein, dass man als unvorbereiteter Zuhörer nach hundert Minuten alles – und doch gar nichts weiß.

Em Ende der Veranstaltung lud Wolf Haas das Publikum ein, die Bühne des Burgtheaters zu betreten und sich das Buch signieren zu lassen. Diesem Aufruf folgten – ohne zu übertreiben – mindestens hundertfünzig Fans. Wäre die Warteschlange nicht so abschreckend gewesen, hätten wahrscheinlich noch mehr Besucher diese Gelegenheit genützt.

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BlöZinger über ihr neues Programm „ErIch“

Gestern Abend präsentierten Robert Blöchl und Roland Penzinger (BlöZinger) ihr neues Programm „ErIch“ im ausverkauften Kulturzentrum d’Zuckerfabrik. Dabei geht es um ein Familientreffen und Begräbnis der besonderen Art. Beide Kabarettisten schlüpften in zahlreiche Rollen und boten dem Publikum zwei Stunden lang beste Unterhaltung. BlöZinger gehören inzwischen zu den besten Kabarettisten des Landes. Kulturblogger.at traf sie zum Interview.

BlöZinger mit ihrem Programm "ErIch" im Kulturzentrum d'Zuckerfabrik.

BlöZinger mit ihrem Programm „ErIch“ im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik.

Kulturblogger.at: Seid ihr die vergangenen Jahre lustiger geworden?

Roland Penzinger: Ich würde ja jetzt gerne etwas sagen, aber ich darf nicht. Bitte Robert.
Robert Blöchl: Natürlich sind wir lustiger geworden. Hoffen wir. Ich hab den Roland vor zwanzig Jahren nicht gekannt, aber ich bin mir ziemlich sicher, er war damals gar nicht lustig und jetzt ist es mittlerweile voll okay.
Penzinger: Siehst du, das hätte ich auch gesagt, nur anders.

Kulturblogger.at: Und woran liegt das?

Penzinger: Wie gesagt, ich darf nicht. Bitte Robert.
Blöchl: Ein Riesenvorteil ist, dass man im Alter nicht mehr alles ernst nimmt. Ich mein, wir sind zwar nicht so alt, also ich bin nicht so alt… (Zu Roland) Wie alt bist du?
Penzinger: Alt genug. Danke! Ich darf‘s nicht sagen. Ich darf ja keine Fragen beantworten.
Blöchl: Also im Alter nimmt man nicht mehr alles ganz so ernst und das hilft uns beiden schon. Speziell auf der Bühne.
Penzinger: Ich kann dich gern Ernst nennen wenn du willst. Also wenn dir Robert nicht mehr gefällt. Das ist ja ein alter Name. Ernst würde auch zu dir passen!
Blöchl: Du hast keinen Text!

Kulturblogger.at: Ihr wechselt ständig die Charaktere. Wie schafft ihr es, euch den Text zu merken und die Köpersprache dem Charakter entsprechend umzustellen?

Blöchl: Mir fällt das persönlich eher leicht. Mein Kollege kämpft schon ein bisschen damit, aber er wird besser. Er ist wie Wein. Er korkt irgendwann.
Penzinger: Na super, was er gesagt hat. Ich hätte genau das gleiche gesagt, nur komplett anders. Ich glaube ja, es hilft schon, wenn man ein bisschen schizophren ist. Also wenn man eine multiple Persönlichkeit hat, dann hilft das schon sehr. Stimmt doch, Robert?
Blöchl: Und was auch hilft ist, dass wir durch die Clown-Arbeit schon lange Pantomime machen. Das hilft uns bei der Körpersprache entscheidend.

Kulturblogger.at: Übt ihr das vor dem Spiegel?

Penzinger: Nein, soll man auch nicht machen. Weil es immer nur zweidimensional ist. Also ich glaube nicht, dass das hilft.
Blöchl: Das Einzige, was ich vor dem Spiegel regelmäßig übe, ist Zähneputzen. Und das haut mittlerweile halbwegs hin.

Kulturblogger.at: Wie lange arbeitet ihr an so einem Programm?

Penzinger: Darf ich was sagen?
Blöchl: Ja.
Penzinger: Okay. Also ich sag immer so: Es ist wie eine Schwangerschaft. Also ungefähr neun Monate.
Blöchl: Von der Ideenfindung, bis zum Schreiben, bis zum Proben, bis zum Intensivproben vergehen zirka neun Monate.

Kulturblogger.at: Wie ist für euch der Tag der Entbindung?

Penzinger: Also wir verlieren das Fruchtwasser, lullen uns an, uns ist schlecht…
Blöchl: Der Vergleich hinkt gar nicht so, weil vor jeder Premiere denkt man sich: „Das tun wir uns nie wieder an. Nie wieder!“ Und da es doch auch Familien mit mehreren Kindern gibt… die Frage stellen sich wahrscheinlich viele Menschen auch…nie wieder ein zweites Kind…und irgendwie vergisst man es dann wieder, wenn man das Kind mag zumindest. Man vergisst den ganzen Stress und das nervös sein, das martern vor und hinter dem Vorhang – und irgendwann macht man dann doch ein neues Programm.

Kulturblogger.at: Es läuft schon ziemlich gut für euch. Ihr seid jetzt auch im Fernsehen zu sehen. Wo seht ihr eure Zukunft?

Blöchl: Also seine sehe ich bei Aktenzeichen.
Penzinger: Seine bei „Wer will mich?“
Robert: Das Ziel kann eh nur sein: Viel spielen und durch das neue Programm ein bisschen bekannter werden. Das Programm hat super gestartet und läuft sehr, sehr gut. Und wo es uns hinbringt – darauf lassen wir uns überraschen!

Kulturblogger.at: Warum macht ihr überhaupt Kabarett?

Penzinger: Weil wir sonst nichts können.
Blöchl: ich könnte natürlich total viele andere Sachen auch machen.
Penzinger: Jaaa. Du kannst ja nicht einmal Zähneputzen.
Blöchl: Da ist viel Mitleid von meiner Seite dabei…Generell macht es uns einfach Spaß!

Kulturblogger.at: Danke für das Interview!

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Filmmusik in der Stiftsbasilika

Gestern Abend gab der Musikverein St. Florian ein Konzert in der Stiftsbasilika. Hunderte Fans waren gekommen, um sich das vielversprechende Programm – darunter hauptsächlich Filmmusik und geistliche Werke – im beeindruckenden Ambiente live anzuhören. Stiftspfarrer Harald Ehrl predigte (bzw. moderierte) durch den Abend und freute sich besonders über die dargebotenen Werke von Anton Bruckner. Für die Besucher waren wohl Stücke wie „Pearl Harbour“, „The Rock“ oder „A Whiter Shade of Pale“ die Konzerthighlights. Etwas schade war, dass die Akustik in der Basilika jeden Ton rund drei Sekunden nachhallen ließ – was nicht optimal für Blasmusik ist. Doch Kapellmeister Franz Falkner wusste die Bedingungen zu nützen und spielte als Zugabe ein wunderschönes Trompetensolo mit leiser Orchesterbegleitung. Im Anschluss an das Konzert wurde bei wärmendem Glühmost noch lange nachgefeiert.

Der MV Florian präsentierte Filmmusik im Stift.

Der MV Florian präsentierte Filmmusik im Stift.

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