Wolfgang Popp: „Ich müsste lügen“

Ö1-Redakteur, Dokumentarfilmer und Ausstellungskurator Wolfgang Popp stellte heute in einer Wiener Buchhandlung seinen ersten Roman mit dem Titel „Ich müsste lügen“ vor. Die Geschichte handelt von einer Kommissarin, die einen vermissten jungen Mann sucht. Durch die Ermittlungen lernt sie einen Bestsellerautor kennen, der zuletzt das Leben des Vermissten lenkte, um seine Handlungen als Vorlage für ein neues Buch zu verwenden. „Ich interessiere mich für die Gehirnforschung und die Theorie, dass unser Gehirn Entscheidungen trifft, bevor wir selbst bewusst darüber nachdenken. In meinem Roman teilte ich dieses Phänomen auf verschiedene Figuren auf“, so Popp sinngemäß bei der Buchpräsentation.

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Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Wiens schönstes Kartenbüro

Das schönste Theaterkartenbüro Wiens befindet sich in der Währingerstraße 27. Hier können Tickets für Opernvorstellungen, Musicals aber auch Fußballländerspiele gekauft werden. Eigentlich gibt es auch einen Internetshop, aber das Ambiente dieses kleinen Geschäfts ist ein persönlicher Besuch wert. Das Theaterkartenbüro ist inzwischen so berühmt, dass es sogar als Motiv für Wien-Ansichtskarten dient. Hier zwei Fotos: Theaterkarten Theaterkarten

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über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch.

Österreichischer Metal im Doppelpack

Wenn 70 Jugendliche in schwarzen T-Shirts den Kopf schütteln, dann steht meist Metal am Programm. So auch gestern Abend im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik, als die beiden Bands „Dreaded Downfall“ und „Before Us All“ auf der Bühne standen. Nach dem gelungenen Doppelkonzert wurde noch bis weit nach Mitternacht im Kulturbeisl weitergefeiert. Tipp: Am 15. Februar kommen Ladyshare und die Skabucks nach Enns. Am besten schon jetzt den Termin vormerken! Kartenreservierung: http://www.d-zuckerfabrik.at

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Zigarettenpackungen als Kunst

Was tun mit leeren Zigarettenschachteln? Eine kreative Möglichkeit wäre, die Packungen zu sammeln und Kunstobjekte daraus zu basteln. (Oder zumindest Dekorationsgegenstände.) Das Latte Grande in Wien verschönert den Zugang zum WC beispielsweise mit diesem Wandbild:

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Zitat über die Kaffeehaus-Gesellschaft

Zitate versüßen das Leben:

Zitat Kaffeehaus

„Im Kaffeehaus sitzen Leute, die allein sein wollen. Dazu aber Gesellschaft brauchen“, sagte der Wiener Schriftsteller Alfred Polgar. —–

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Vorführraum im Burgkino

Was tut man, wenn man in der letzten Reihe des Studiosaals im Wiener Burgkino sitzt und der Film noch nicht angefangen hat. Richtig, man hält zum Spaß das Handy vor das Loch in der Mauer und schießt ein Foto. Das Ergebnis: Ein Blick in den Vorführraum eines Kinos.

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Weihnachten mit der Stadtkapelle Enns

Traditionelle Walzerklänge von Johann Strauß und Marschmusik von Julius Fucik eröffneten das 57. Stefanikonzert der Stadtkapelle Enns am 26. Dezember in der bestens besuchten Stadthalle. Unter der Leitung von Kapellmeister Songwei Liang wurden elf Stücke zum Besten gegeben, darunter viele Ohrwürmer und berühmte Filmmusik-Melodien. Großen Applaus bekam das neu gegründete Jugendorchester Enns. Leiterin Marlene Scherhaufer präsentierte mit den Jungmusikern die Stücke „Ein Chinese in Paris“ und „The Flintstones“.

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Als Höhepunkte der zweiten Hälfte galten die Stücke „König der Löwen“, „I know him so well“ sowie die traditionelle Zugabe „Radetzkymarsch“, bei welcher das Publikum wie beim Neujahrskonzert mitklatschte. Moderator Florian Kobler sorgte mit humorvollen Anekdoten zusätzlich für Unterhaltung. Die freiwillige Feuerwehr verköstigte die Besucher mit Würstel und Getränken. Somit wurde das Konzert für alle Beteiligten eine musikalische Weihnachtsfeier auf hohem Niveau. Mit dem Stefanikonzert nahm das Jubiläumsjahr 800-Jahre-Enns seinen musikalischen Abschluss.

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Kunst aus Pappbecher

Kunst oder günstige Schaufenster-Dekoration? In einem Geschäft der Gumpendorferstraße in Wien werden derzeit große Kugeln – gebastelt aus Pappbechern – ausgestellt. Die Becher werden ausschließlich durch Heftklammern zusammengehalten. Eine gute Idee, die wahrscheinlich leicht nachzumachen ist, nur wenige Euro kostet und auf jeden Fall für Aufmerksamkeit sorgt.

Pappbecherkunst

Pappbecherkunst

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Große Nachfrage bei „Pater Martin“-Buch

Rund 400 Fans des Ennser Pfarrers Pater Martin stürmten vergangenen Samstagabend die Kirche Enns-St.Marien, um bei der Präsentation des neuen Buches „Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen.“ dabei zu sein.

Die Besucher kamen aus ganz Oberösterreich und reisten sogar von Baden bei Wien extra an. Die Erwartungen waren hoch, als die Lesung in der stimmungsvoll beleuchteten Kirche startete. Immerhin wurde das Buchprojekt bis vor zwei Wochen unter Verschluss gehalten. Die Überraschung war groß, als in Enns Plakate über ein Buch des beliebten Stadtpfarrers Pater Martin hängten.

Illustrator Georg Atteneder, Verlagschef Wolf Ruzicka, Pater Martin, Autor Florian Kobler.

Illustrator Georg Atteneder, Verlagschef Wolf Ruzicka, Pater Martin, Autor Florian Kobler.

Nachdem Moderator und Buchautor Florian Kobler über die Entstehung des Buches referierte, erzählte Pater Martin voller Leidenschaft einige Anekdoten aus seinem Leben. Dabei schoss er sogar seine Franziskaner-Patschen durch die Luft. Freya-Verlagschef Wolf Ruzicka meinte bei seiner Rede: „Ich habe noch nie erlebt, dass so viele Menschen bereits vor eine Lesung Bücher kaufen und diese signieren lassen!“

Der Verlag spendete drei Euro pro Buch an die Initiative „Ennser helfen Ennsern“. Stadträtin Marieluise Metlagel präsentierte diesen regionalen Sozialfond, der in  Not geratene Familien unterstützt, am Ende der Lesung.

Volle Kirche bei der "Lesung aus dem ersten Buch des Pater Martin an die Ennser".

Volle Kirche und gute Stimmung bei der „Lesung aus dem ersten Buch des P. Martin an die Ennser“.

Über eine Dreiviertelstunde signierte Pater Martin ununterbrochen Bücher, während sich die Gäste bei einer Agape mit Wein aus dem Burgenland und herrlichen Aufstrichbroten (von der Ennser Bäckerei Aichberger und vom Ennser Fleischhauer Reisinger) in der Wallseerkapelle stärkten. Unter den zahlreichen Gästen: Bundesrat Gottfried Kneifel, Altbürgermeister Friedrich Steinbichler, Stadträtin Marieluise Metlagel, Pater Andreas, PGR-Obmann Wolfgang Haager, Unternehmer Mario Stangl,  ASKÖ-Ennsdorf-Obmann Anton Prinz und viele mehr.

Pater Martin, das Buch und Florian Kobler.

Pater Martin, das Buch und Florian Kobler.

„Ich muss zugeben, dass ich an diesem Abend ein kleines bisschen nervös war. Ich dachte nicht, dass meine Erlebnisse so vielen Menschen Freude bereiten“,  so Pater Martin. „Ich bin überwältigt und freue mich darüber, dass die Kirche so voll war, wie sonst nur zu Weihnachten und Ostern. Ich hoffe jetzt natürlich, dass das Buch auch den Erwartungen der Menschen entspricht“, so Florian Kobler.

Das neue Buch ist in der Pfarrkanzlei sowie in Kürze auch im TSE-Tourismusshop sowie in St. Valentin in der Buchhandlung Hajek erhältlich. Mehr Informationen auf http://www.freya.at

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Wolf Haas begeistert im Burgtheater

Normalerweise beginnt eine Lesung damit, dass sich der Autor setzt und aus seinem Buch vorliest. Nicht so bei Wolf Haas. Dieser betrat heute Abend die Burgtheater-Bühne und trug stehend Teile seines neuen Romans „Verteidigung der Missionarstellung“ ganze 25 Minuten lang auswendig – und in einer Wurst – vor. Viele fragen sich, warum er sich die Arbeit antat und sein Buch auswendig lernte? „Es ist spannend zu beobachten, wie nervös das Publikum wird und sich fragt, ob ich es schaffe…“, so Haas.

Ein schlechtes Handyfoto von der Lesung, das diesen Artikel bebildern soll.

Ein unglaublich viel aussagendes und an Qualität kaum zu überbietendes Handyfoto der Lesung.

Haas erzählt emotionslos, schnell und immer wieder mit Blick am Boden. Er ist kein guter Schauspieler – und das macht ihn extrem sympathisch. Seine Qualität liegt in den genialen Texten, die voller Ideen, Witz und Wortspiele sind. Einige Seiten seines Buches sind auf Chinesisch geschrieben. Wer sich „die Mühe macht“ und eine seiner Lesungen besucht, wird mit der deutschen Übersetzung belohnt. (Oder man geht – wie ein Kurier-Journalist – zum Chinarestaurant seines Vertrauens und bittet den Kellner um Hilfe…)

Sowohl hinter der Handlung des Romans als auch hinter der Lesung steckt eine spannende sowie genial abgerundete Dramaturgie. Haas baute bei seiner Lesung so geschickte Seitensprünge ein, dass man als unvorbereiteter Zuhörer nach hundert Minuten alles – und doch gar nichts weiß.

Em Ende der Veranstaltung lud Wolf Haas das Publikum ein, die Bühne des Burgtheaters zu betreten und sich das Buch signieren zu lassen. Diesem Aufruf folgten – ohne zu übertreiben – mindestens hundertfünzig Fans. Wäre die Warteschlange nicht so abschreckend gewesen, hätten wahrscheinlich noch mehr Besucher diese Gelegenheit genützt.

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