Robbie Williams: Gute Musik, flache Gags

Robbie Williams möchte der „größte Entertainer auf dem Planeten“ werden. Nun ja. Bei seinem Konzert im Ernst-Happel-Stadion begeisterte der publikumsnahe Popstar vor allem mit seinen zahlreichen Hits wie „Angels“, „Come Undone“ und „Let me entertain you“, weniger allerdings mit Coversongs und seinen flachen Gags zwischendurch.

Robbie Williams startete im Astronautenanzug und mit seinem neuen Song „Rocket“.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Praterpicknick: Das Wetter spielt mit

Auch beim vierten Praterpicknick der Wiener Symphoniker sorgte das Wetter für Spannung. Am Donnerstag setzte pünktlich zu Konzertbeginn Regen und Wind ein. Am Freitag blieb es die entscheidenden zwei Stunden trocken auf der Kaiserwiese. Ein idyllisches Open-Air-Konzert mit Petr Popelka, Lemo, Thomas Quasthoff, Alina Wunderlin und The Flying Schnörtzenbrekkers!

Publikum und Orchester lassen sich von Regentropfen nicht beeindrucken.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Donauwalzer an Aliens geschickt

Wien hat Geschichte geschrieben: Die Europäische Weltraumorganisation ESA, die Wiener Symphoniker und Wien Tourismus haben den Donauwalzer von Johann Strauß über eine Deep-Space-Antenne in Spanien ins Weltall geschickt. Das Publikum konnte bei „Waltz Into Space“ live dabei sein – bei Public Viewings in Spanien, den USA und Wien.

Der Donauwalzer wurde live aus dem Wiener MAK übetrragen
Symbolischer Strahl ins All beim Public Viewing in der Strandbar Herrmann neben der Sternwarte

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

„JJ“ bringt den ESC nach Österreich

Der 24-jährige Countertenor Johannes „JJ“ Pietsch hat mit „Wasted Love“ den Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewonnen. „Oag, gö?“, sagte er bei seiner Ankunft am Wiener Flughafen. Dort warteten hunderte Fans und Medien auf den neuen Star.

Die jubelnden Fans in der Ankunftshalle hoffte auf Fotos und Autogramme.

Tipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Lusterboden: Wienerlied im Höhenflug

„Ich möcht auf der Donau Tretboot fahren“, singen Florian Klinger und Merlin Miglinci. Die beiden haben sich auf dem „Lusterboden“ des Wiener Burgtheaters kennengelernt und machen seither gemeinsam Musik. Als Wienerlied-Pop-Duo „Lusterboden“ verbreiten sie gute Laune und verleiten Passantinnen und Passanten zum Mitsingen. Jedenfalls, wenn sie am Dach der „Ausgabe“ in der Porzellangasse auftreten. Doch es wird noch weiter bergauf gehen. Nach dem Debüt „Sturz auf Wien“ kommt im Sommer ein neues Album!

Florian Klingler und Merlin Miglinci verausgaben sich am Dach der „Ausgabe“

Tipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

„Johann-Strauss-Musical“ im Zirkuszelt

Kann das gutgehen? Musik von Johann Strauss mit Texten von Thomas Brezina und Akrobatik vom Zirkus Roncalli? Das ist jedenfalls das Konzept der größten Produktion des Strauss-Jahres 2025. „Cagliostro – Johann Strauss im Zirkuszelt“ – eine neue Operette beziehungsweise eher ein Strauss-Musical. Ab September zu sehen am Heumarkt. Brezina ist jedenfalls begeistert: „Johann Strauss ist der größte Star, den Österreich jemals herausgebracht hat!“

Direktor Bernhard Paul erzählte im Gartenbaukino, dass seit fast 50 Jahren nach jeder Roncalli-Show der Donauwalzer gespielt wird.

Tipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Oska: Persönliche Show im ausverkauften Konzerthaus

Sängerin Oska holte am Dienstag ihr ausverkauftes Konzert im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses nach. Sie spielte ein Best-of ihrer großartigen Lieder, stand im 40 Jahre alten Maturakleid ihrer Mama auf der Bühne und sang gemeinsam mit ihrem Bruder ihr neues Lied „Gloria“. Außerdem offenbarte sie mit viel Humor, von einer „schlechten Standard-Kritik“ geträumt zu haben. Und, dass sie die ganze Tour bisher versehentlich mit Vorhängen auf der Bühne gespielt hat, die „brennen wie Plastik“. (Das zeigte ein Versuch vor dem Auftritt im Konzerthaus.) Zwischendurch erfuhr das Publikum viel über ihre Lieder. In „Distant Universe“ gehe es etwa um eine zerbrochene Freundschaft, von der man sich wünscht, dass sie in einem Paralleluniversum immer noch sein kann. „Wie ich das Lied veröffentlicht habe, habe ich nie geglaubt, dass ich einmal im Konzerthaus spielen werde.“ Oska dachte bescheiden: „Das hört eh keiner außer meine Mama und meine Schwester.“

Die „Forever Blue Tour 2025“ mit reduziertem Prom-Bühnenbild.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Falco-Fans singen im Musical

Mitsingen im Musical ist ja eher verpönt. Eine Ausnahme war die „Sing Along“-Vorstellung von „Rock Me Amadeus – das Falco Musical“ im Ronacher. Dabei wurde das Publikum dazu animiert, lautstark mitzusingen. Statt englischer Untertitel wurden die Liedtexte angezeigt. Außerdem gab es ein Mitmachprogramm (Selfie beim „Egoist“, Nicht umdrehen beim „Kommissar“, Handy-Lichtermeer, Fahnen schwenken…). Ein interaktiver Spaß für das Musical-Stammpublikum!

Fotografieren war bei „Falcos Las-Vegas-Hochzeit“ ausdrücklich erwünscht.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Amadeus: Sodl gewinnt FM4-Award

Zum 25. Mal wurden die Amadeus Austrian Music Awards vergeben! Zum ersten Mal nicht im Wiener Volkstheater, sondern in der riesigen Marx-Halle. Den Lebenswerk-Preis bekamen die Seer („Wir sind jetzt Legenden!“), den FM4-Award erhielt die 21-jährige Sängerin Sodl. Bei der Show performte sie ihr Lied „I am a Woman“ und sagte dazu: „Ich habe darin die Unsichtbarkeit verarbeitet, die man als Frau oft spürt. Und ich hab mir gewünscht, dass man ein bisschen ernster genommen wird.“

ESC-Starter JJ und die AAMA-Preisträger Sodl, Rian und Oska.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Ohne Blechbläser wird es „Muti“

„Without orchestra, without brass, without instruments – we are muti“, sagt Dirigent Riccardo Muti. Der 83-jährige Stardirigent möchte die Aufmerksamkeit der Jugend auf Blechblasinstrumente legen. Denn Tuba, Trompete, Horn und Co. würden zur europäischen Geschichte gehören und müssen bewahrt werden. Passend dazu stellte er sein neues Album „Italiana“ vor, dass er gemeinsam mit „The Philharmonic Brass“ eingespielt hat.

Paul Halwax und Riccardo Muti bei der Albumpräsentation im Grand Hotel.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.