Vogel-Reihenhäuser in Wien

Eine Stadt an Vogelhäusern sorgt für Aufsehen: In der Kundmanngasse im 3. Wiener Gemeindebezirk hat der Künstler Josef Bernhardt im Jahr 2017 zahlreiche Nistkästen aufgestellt. „Warten auf Vögel IV“ heißt die Intervention. Ein Spiel zwischen Stadt und Natur.

„Bewohnbare“ Nistkästen in der Kundmanngasse 30.

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Bemalte Fächer im Miniaturenkabinett

Als Witwe hat Maria Theresia im Schloss Schönbrunn einen Erinnerungsort geschaffen – das Miniaturenkabinett. Darin sind mehr als fünfzig Bilder ausgestellt – gezeichnet unter anderem von ihrem Mann Franz Stephan und ihren Töchtern. Auch bemalte Fächer sind zu sehen. Aktuell wird das kleine Kabinett neben dem „Millionenzimmer“ restauriert.

Die Werke belegen die zeichnerische Begabung der Familie.

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Licht-Blumen im Stadtpark

Mit riesigen Projektionen verwandelt Künstlerin Victoria Coeln den Wiener Stadtpark zwei Monate lang in eine Lichtlandschaft. Zu sehen sind sieben Blumen, die für sieben starke Frauen aus Operetten von Johann Strauss stehen. Wer will, kann sich mit dem Handy – mittels Augmented Reality – in das Kunstprojekt vertiefen.

Roland Geyer (Strauss-Jahr), Lichtkünstlerin Victoria Coeln und Kabarettistin Aida Loos im Stadtpark.

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Lugner-Denkmal von Alec Monopoly

„Es passt zu meinem Charakter! Mr. Monopoly sieht wie jemand aus, der am Opernball geht“, erklärt Alec Monopoly. Der US-amerikanische DJ und Street-Art-Künstler war heuer Stargast von Jaqueline Lugner am Wiener Opernball – und bemalte ihrem Vater zu Ehren die Fassade der Lugner City.

Alec Monopoly bemalte medienwirksam die Lugner City.

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Explosives Wandbild am Gürtel

Eine explodierende Maschine und ein Raubvogel unter Flammen – der in eine Landschaft abhebt: Die Sprayer El Jerrino sowie Video&Sckre haben bei der U6 Gumpendorfer Straße ein „vielleicht gar nicht so unpolitisches“ Kunstwerk gestaltet. „Ein spannungsgeladenes Bild für spannungsgeladene Zeiten“, sagt El Jerrino.

Es brennt: Politisches Mural neben der U6 Gumpendorfer Straße

Zuletzt waren an dieser „Wienerwand“ meist Schriftzüge von Wiener Fußballklubs zu sehen. Damit kann „Sckre“ nicht viel anfangen. „Ich finde Fußballgraffiti an legalen Flächen absolut verachtenswert“, schmunzelt der Künstler.

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Leberkässemmel vor dem Funkhaus

Das Funkhaus in der Argentinierstraße in Wien soll umgebaut werden. Bis es soweit ist, werden die leeren Räume von Künstlerinnen und Künstler als Ateliers genutzt. Ein sichtbares Zeichen dafür ist eine riesige, vergoldete Leberkässemmel vor den Eingängen. Dabei handelt es sich um ein bekanntes Kunstwerk von Martin Grandits.

Die vergoldete Leberkässemmel vor dem Funkhaus dient (leider) auch als Aschenbecher.

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Faschingskrapfen als Kunst

In Wien läuft gerade eine Werbekampagne mit dem Slogan „Ist Krapfen Kunst“. Dafür wurden österreichische Künstlerinnen und Künstler eingeladen – wie Frau Isa und Boicut – das Stadtbild zu verschönern. Zusätzlich werden am Faschingsdienstag im Kunstforum Wien Krapfen-Kunstwerke zugunsten der WE/ME-Foundation versteigert.

Mural-Art von Frau Isa auf der Landstraßer Hauptstraße
Die Kunst-Krapfen von Boicut sind in ganz Wien plakatiert

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„Schlafendes Pferd“ verschwunden

Am Wiener Reumannplatz sorgte eineinhalb Jahre lang ein „schlafendes Pferd“ für Verwunderung. Nun wurde es abtransportiert. Die Statue vom Künstlerduo Heike Mutter und Ulrich Genth soll künftig in Chemnitz in Deutschland zu sehen sein.

Das unheroische „schlafende Pferd“ war ein Projekt von „Kunst im öffentlichen Raum Wien (KÖR)“.

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Tropen-Kunstwerk verdeckt Baustelle

Die kolumbianische Künstlerin Tinta del Rio hat die U2-Baustelle auf der Mariahilferstraße in Wien mit einer bunten Tropenlandschaft verschönert. Tagsüber gehen ihre Bilder im Trubel unter. Aber in der Nacht werden sie beleuchtet und sind ein Blickfang.

Strabag und Calle Libre ließen eine Baustelle mit Street-Art von Tinta del Rio verdecken

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Erste Wiener Schnitzel-Ausstellung

Eigentlich ist Künstler Tabby für seine Street Art bekannt. Nun lädt er zur Schnitzel-Ausstellung in die Wiener Innenstadt. Zu sehen sind dort mehr als 20 echte, getrocknete und gerahmte Schnitzel. Vom Wirtshaus- bis zum Diskonter-Tiefkühl-Schnitzel. Warum? „Das Schnitzel ist ein österreichisches Wahrzeichen“, sagt Tabby. Und oft ein „handgemachtes Kunstwerk.“

Schnitzekunst von Figlmüller, Lugeck und McDonalds

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