Bauschutt-Container als Kunst

Der Schweizer Künster Reto Emch hat beim MuseumsQuartier unter dem Titel „Off-Balance“ sechs alte Bauschuttmulden aufstellen lassen, aus denen Farbe rinnt. Die Behälter wurden per Zug nach Wien transportiert und sollen den ökologischen Fußabdruck von Kunst thematisieren. „Kunstwerke werden über den ganzen Globus verschoben, denn die Museen möchten sich die Highlights teilen. Es ist ein Milliardengeschäft geworden, alle verdienen irgendwie mit. Off-Balance ist Ausdruck dessen, wie wir mit alldem umgehen“, so Emch. „Wir stehen auf der Kippe und befinden uns in Schräglage.“

Off-Balance am Vorplatz des MuseumsQuartiers

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Amnesty-Mural für Meinungsfreiheit

„Don’t just watch – take Action“. Die Wiener Künstlerin Kaethe Löffelmann hat im Auftrag von Calle Libre ein Wandbild für Amnesty International im sechsten Bezirk gestaltet. Es macht auf Meinungsfreiheit aufmerksam – und fordert zum Handeln auf.

Das Mural in der Windmühlgasse 17

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Alien-Statue in der Donau City

Die WIener Donau City sieht auch so schon futuristisch aus. Für die Aliens dazu sorgen riesige Aluminiumgüsse beim Strabag-Haus – nach einer Skulptur des österreichischen Bildhauers und Malers Bruno Gironcoli.

Aliens auf der Donauplatte
Ein Mix aus Maschine und Natur

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Kunst am Zentralfriedhof

Die Ehrengräber am Wiener Zentralfriedhof sind einen Besuch wert! Spannende Persönlichkeiten finden sich etwa bei der Gruppe 33. (Haupteingang beim Tor 2, vor der Friedhofskirche auf der linken Seite.) Mein Lieblingsgrab ist das von Karikaturist Manfred Deix. Auf dem Grabstein thront ein Katzenkönig mit Zigarette im Mund.

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Vogel-Reihenhäuser in Wien

Eine Stadt an Vogelhäusern sorgt für Aufsehen: In der Kundmanngasse im 3. Wiener Gemeindebezirk hat der Künstler Josef Bernhardt im Jahr 2017 zahlreiche Nistkästen aufgestellt. „Warten auf Vögel IV“ heißt die Intervention. Ein Spiel zwischen Stadt und Natur.

„Bewohnbare“ Nistkästen in der Kundmanngasse 30.

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Bemalte Fächer im Miniaturenkabinett

Als Witwe hat Maria Theresia im Schloss Schönbrunn einen Erinnerungsort geschaffen – das Miniaturenkabinett. Darin sind mehr als fünfzig Bilder ausgestellt – gezeichnet unter anderem von ihrem Mann Franz Stephan und ihren Töchtern. Auch bemalte Fächer sind zu sehen. Aktuell wird das kleine Kabinett neben dem „Millionenzimmer“ restauriert.

Die Werke belegen die zeichnerische Begabung der Familie.

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Licht-Blumen im Stadtpark

Mit riesigen Projektionen verwandelt Künstlerin Victoria Coeln den Wiener Stadtpark zwei Monate lang in eine Lichtlandschaft. Zu sehen sind sieben Blumen, die für sieben starke Frauen aus Operetten von Johann Strauss stehen. Wer will, kann sich mit dem Handy – mittels Augmented Reality – in das Kunstprojekt vertiefen.

Roland Geyer (Strauss-Jahr), Lichtkünstlerin Victoria Coeln und Kabarettistin Aida Loos im Stadtpark.

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Lugner-Denkmal von Alec Monopoly

„Es passt zu meinem Charakter! Mr. Monopoly sieht wie jemand aus, der am Opernball geht“, erklärt Alec Monopoly. Der US-amerikanische DJ und Street-Art-Künstler war heuer Stargast von Jaqueline Lugner am Wiener Opernball – und bemalte ihrem Vater zu Ehren die Fassade der Lugner City.

Alec Monopoly bemalte medienwirksam die Lugner City.

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Explosives Wandbild am Gürtel

Eine explodierende Maschine und ein Raubvogel unter Flammen – der in eine Landschaft abhebt: Die Sprayer El Jerrino sowie Video&Sckre haben bei der U6 Gumpendorfer Straße ein „vielleicht gar nicht so unpolitisches“ Kunstwerk gestaltet. „Ein spannungsgeladenes Bild für spannungsgeladene Zeiten“, sagt El Jerrino.

Es brennt: Politisches Mural neben der U6 Gumpendorfer Straße

Zuletzt waren an dieser „Wienerwand“ meist Schriftzüge von Wiener Fußballklubs zu sehen. Damit kann „Sckre“ nicht viel anfangen. „Ich finde Fußballgraffiti an legalen Flächen absolut verachtenswert“, schmunzelt der Künstler.

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Leberkässemmel vor dem Funkhaus

Das Funkhaus in der Argentinierstraße in Wien soll umgebaut werden. Bis es soweit ist, werden die leeren Räume von Künstlerinnen und Künstler als Ateliers genutzt. Ein sichtbares Zeichen dafür ist eine riesige, vergoldete Leberkässemmel vor den Eingängen. Dabei handelt es sich um ein bekanntes Kunstwerk von Martin Grandits.

Die vergoldete Leberkässemmel vor dem Funkhaus dient (leider) auch als Aschenbecher.

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