Party mit der „Donauinselfest-Carmen“

Die Volksoper Wien ist hinaus zum Volk auf das Donauinselfest gegangen – und hat dort zur Eröffnung eine neue Version von Georges Bizets „Carmen“ aufgeführt. Eine „riesige Party“, sagt Sopranistin Katia Ledoux. Die 90-minütige Show war auch ein Vorgeschmack auf die kommende Saison in der Volksoper – wo „Killing Carmen“ in voller Länge zu sehen sein wird.

Nestroy-Schauspielerin Julia Edtmeier singt gemeinsam mit Musicalstar Anton Zetterholm.

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„Körperverletzung“ bei Festwochen-Plakat

Die Wiener Festwochen haben heuer eigentlich das Motto „Liebe“. Die Plakatkampagne des Theaterfestivals stößt aber bei manchen auf wenig Gegenliebe. Vor allem das Plakat einer schwangeren Frau wird zerstört. Unbekannte schneiden Brüste und Babybauch aus. „Eine Art symbolische Körperverletzung“, kritisiert Intendant Milo Rau.

Die zerstörten Plakate werden ausgetauscht. Die Wiener Festwochen wollen den öffentlichen Raum keiner „radikalen Minderheit“ überlassen.

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Lebensfreude beim Sommernachtskonzert

Die Wiener Philharmoniker reagierten musikalisch auf den Amoklauf in Graz – und eröffneten das 22. Sommernachtskonzert in Schönbrunn mit Bachs „Air“ und einer Schweigeminute. Ansonsten war das Konzert ein „Happy Event“, wie es Vorstand Daniel Froschauer ausdrückte. Tenor Piotr Beczala sang als Zugabe sogar: „Freunde, das Leben ist lebenswert!“

Spektakuläre (Fernseh)-Bilder vom Schloss Schönbrunn.

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Amnesty-Mural für Meinungsfreiheit

„Don’t just watch – take Action“. Die Wiener Künstlerin Kaethe Löffelmann hat im Auftrag von Calle Libre ein Wandbild für Amnesty International im sechsten Bezirk gestaltet. Es macht auf Meinungsfreiheit aufmerksam – und fordert zum Handeln auf.

Das Mural in der Windmühlgasse 17

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Warten und Hoffen auf Billie Eilish

US-Superstar Billie Eilish hat in Wien veganes Eis gegessen, eine Öffi-Durchsage fürs Klima eingesprochen und ein Konzert in der viel zu kleinen Stadthalle gegeben. Rund 15.000 Fans waren dabei und stellten sich stundenlang in der prallen Sonne an – für Nummernbänder, Merchandising und den offiziellen Einlass. Viele Teenager mit Kartonschildern und hunderten Euro Bargeld hofften noch auf Restkarten – die meisten vergeblich.

„Suche Karten“: Das Wien-Konzert von Billie Eilish war nach einer Stunde ausverkauft.

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Alien-Statue in der Donau City

Die WIener Donau City sieht auch so schon futuristisch aus. Für die Aliens dazu sorgen riesige Aluminiumgüsse beim Strabag-Haus – nach einer Skulptur des österreichischen Bildhauers und Malers Bruno Gironcoli.

Aliens auf der Donauplatte
Ein Mix aus Maschine und Natur

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Donauwalzer an Aliens geschickt

Wien hat Geschichte geschrieben: Die Europäische Weltraumorganisation ESA, die Wiener Symphoniker und Wien Tourismus haben den Donauwalzer von Johann Strauß über eine Deep-Space-Antenne in Spanien ins Weltall geschickt. Das Publikum konnte bei „Waltz Into Space“ live dabei sein – bei Public Viewings in Spanien, den USA und Wien.

Der Donauwalzer wurde live aus dem Wiener MAK übetrragen
Symbolischer Strahl ins All beim Public Viewing in der Strandbar Herrmann neben der Sternwarte

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Kunst am Zentralfriedhof

Die Ehrengräber am Wiener Zentralfriedhof sind einen Besuch wert! Spannende Persönlichkeiten finden sich etwa bei der Gruppe 33. (Haupteingang beim Tor 2, vor der Friedhofskirche auf der linken Seite.) Mein Lieblingsgrab ist das von Karikaturist Manfred Deix. Auf dem Grabstein thront ein Katzenkönig mit Zigarette im Mund.

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Anekdoten aus der Palmers-Filiale

„Frau Inge“ – war fast 30 Jahre lang Filialleiterin bei Palmers. Im Buch „Inge: Bomben, Schmuck und Strümpfe“ (Freya Verlag) erzählt sie von den Anfangsjahren in Steyr: „Die Filiale ist noch eine Baustelle. Nicht einmal eine Tür gibt es, nur ein paar Bretter. Würde jemand dagegen rennen, stünde er im Geschäft. Aber Weihnachten steht vor der Tür und wir müssen verkaufen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Kundschaft stürmt unser Geschäft. Wir bieten Socken an, die hart wie Holz sind. Ein hohes Vieh vom Elektrizitätswerk kauft sie mir sofort ab. Jeder ist froh, wieder einkaufen zu können.“

Inge (Mitte) in der Palmers-Filiale in Steyr

Geheime Zeichen

Wenn in der Filiale über hunderttausend Schilling Umsatz gemacht wurden, drehte Inge das Licht kurz ab. So wussten die Verkäuferinnen gleich Bescheid. Vor Weihnachten geschah das alle paar Tage. „Der verwunderten Kundschaft erzählen wir, dass die Stromleitungen überlastet sind. Das Lichtsignal ist ein Ansporn. Jede meiner Damen hat am Tag bis zu sechzig Kundinnen. Die stärksten Arbeitstage sind der Silberne und der Goldene Sonntag, da haben alle Geschäfte offen. Meine Finger verkrampfen sich beim Kurbeln der Kassa und dem Tippen der schweren Knöpfe.“

„Frau Inge“ war von 1955 bis 1982 Filialleiterin bei Palmers in Steyr.

Die Palmers-Entführung

„Der alte Palmers ist entführt worden!“ Am 9. November 1977 herrscht Aufregung in der Filiale. Drei Maskierte haben den Herrn Walter am Abend vor seiner Wiener Villa in ein Auto gezerrt. Die „Entführung des Strumpfkönigs“ macht Schlagzeilen. Der Sohn ist mit einem Koffer voll Lösegeld losgefahren – 31 Millionen Schilling in Scheinen. Der Polizei hat er nichts gesagt. Die Entführer haben ihn übers Telefon wild durch die Gegend geschickt, das Geld genommen und den alten Palmers freigelassen. Hundert Stunden ist er in einem Verschlag eingesperrt gewesen. Zumindest haben die Entführer seine Medikamente besorgt – die braucht er mit seinen 74 Jahren. Nach seiner Freilassung hat er sich als Erstes bei seiner Frau entschuldigt, dass er zu spät zum Abendessen gekommen ist.

Inge erinnert sich: „Wenige Tage später steht er wieder bei mir im Geschäft. Kurz vor Weihnachten muss alles picobello sein. Nur seine Hand dürfen wir nicht mehr schütteln. Die Entführer haben ihn in eine Matratze oder einen Teppich gewickelt und so aus dem Auto getragen, erklärt er. Der raue Stoff hat die dünne Haut seiner rechten Hand aufgerieben.“

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Peter Rapp sagt „Baba“ am Zentralfriedhof

Hunderte sind zum Begräbnis von Peter Rapp auf den Zentralfriedhof gekommen. Die TV-Legende ist im April verstorben und nun in einem Ehrengrab der Stadt Wien beigesetzt worden – direkt neben Willi Resetarits und in der Nähe von Udo Jürgens.

Promis und Musiker – wie Seiler & Speer und Boris Bukowski – erwiesen Peter Rapp die letzte Ehre.
Öffentlicher Trauerzug von der Halle 2 zum Ehrengrab

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