Einmalige Hits beim Ösivision

„Good evening Europe! Gute Nacht Österreich!“ Grazia Patricia moderierte den ersten „Ösivision Song Contest“ im Vindobona. Das Publikum gab österreichische Themen vor, der „Salon Spontan“ improvisierte dazu neun Lieder. Magda Leeb gewann mit „Du bist wie ein Fenster“ – einem Lied über eine Begegnung im Wiener Riesenrad. Ein einmaliges Vergnügen! (Denn ein improvisierter Hit lässt sich kaum wiederholen.)

Das „Salon Spontan“-Ensemble mit Grazia Patricia im Vindobona

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe: Inge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Wiener Staatsballett in „Pyjamas“

Höhepunkt des heurigen Wiener Opernballs war wie immer die Eröffnung. Besonders das Staatsballett, das zum „Carousel Waltz“ in Kostümen von Giorgio Armani tanzte, sorgte für Aufmerksamkeit. Kabarettist Paulus Bohl kommentierte humorvoll: „Ich bin ein großer Fan von Pyjamas in der Öffentlichkeit tragen und dementsprechend sehr angetan!“

Das Staatsballett tanzt in Armani-Kostümen – bei der Generalprobe

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Riesige Sammlung von Gablonzer Christbaumschmuck

Wer glaubt, dass man auf einen Christbaum nur Engel und Sterne hängen kann, täuscht sich gewaltig. Das zeigte eine Ausstellung über Gablonzer Christbaumschmuck im Kunstblättersaal des MAK. Hunderte Objekte aus der Privatsammlung von Waltraud Neuwirth, entstanden in böhmischen Werkstätten rund um Gablonz zwischen 1920 und 1980, waren unter dem Titel „Fahrrad und Hummer“ zu sehen: Flugzeuge, Autos, Fahrräder, Tiere, Musikinstrumente, Kronleuchter….

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Villa Beer öffnet für Konzerte

Die architektonisch spannende Villa Beer wurde 1929/30 von Josef Frank und Oskar Wlach gebaut. Nach einer Sanierung öffnet die Wiener Villa ab März erstmals für die Öffentlichkeit – als Museum, aber auch für Abendessen, Übernachtungen und Klavierkonzerte.

Die Villa Beer in der Wenzgasse in Hietzing: „Modern ist nur, was uns vollkommene Freiheit gibt.“
Das Wohnhaus bietet viel Platz für „eine gesellschaftliche Nutzung“.

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Blumenschmuck am Philharmonikerball

Der Goldene Saal des Wiener Musikvereins wird zweimal im Jahr mit tausenden Blumen geschmückt: beim Neujahrskonzert und beim Ball der Wiener Philharmoniker. Absolut sehenswert!

Philharmoniker-Logo auf Kunstrasen.

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Albertina lässt Hasen aus dem Stall

Die Wiener Albertina feiert heuer ihr 250-jähriges Bestehen. Dafür lässt sie im Juni den originalen Feldhasen von Albrecht Dürer aus dem Stall – bei der Jubiläumsschau „Sammeln für die Zukunft.“ Sonst zeigt das Museum aus Schutzgründen nur eine Nachbildung.

Feldhase von Albrecht Dürer, 1502 (Facsimile)

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„Kunstwerk“: JJ auf ESC-Laterne

Eine Delegation aus Basel ist zur offiziellen Staffelübergabe für den Eurovision Song Contest nach Wien gekommen. Als Gastgeschenk gab es eine Fastnachlaterne, die ESC-Sieger JJ zum Leuchten bringt. Das „Kunstwerk“ soll laut Bürgermeister Michael Ludwig einen „guten Platz“ in der Wiener Stadthalle bekommen.

Gastgeschenk aus Basel: JJ aus der Fastnachlaterne.

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Panda-Rätsel beim Musikverein

Neben dem Wiener Musikverein gibt es eine schwarz-goldene Skulptur, die für Rätsel sorgt: Jahrelang ist ein Panda mit Saxofon zu sehen gewesen. Inzwischen hält der Panda einen verletzten Engel in den Armen. Dahinter steckt der „unbekannte Künstler“ Adalbert (Albert) Wazek. Er hat schon viele Skulpturen in Wien aufgestelt, etwa am Schwarzenbergplatz oder am Zentralfriedhof, allerdings immer ohne Genehmigung. Wazek spricht von „Street Art“ bzw. „Radikalem Realismus“. Er greife in die Realität ein, um zu schauen, was passiert.

Albert Wazek mit Panda und Friedensengel (2026)
Den Saxpanda (2019) hat Wazek ausgetauscht
Aktuell sitzt „Pinksy“ beim Cafe Bellaria (2026)
Wazek bei seinem „Ehrengrab“ am Zentralfriedhof (2026)

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Kaiserpanorama im Metro Kino

Noch wenige Tage ist im Metro Kinokulturhaus ein nachgebautes Kaiserpanorama zu erleben. Der Guckkasten war um 1900 ein Massenmedium, mit dem Fotoserien – etwa von fernen Städten – betrachtet werden konnten. Ein Stammgast des Kaiserpanoramas in Wien war etwa Dichter Arthur Schnitzler.

Der Holzguckkasten mit 25 Sitzplätzen erlaubt eine Reise in eine andere Zeit

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Yannik und das Strauss-Tattoo

Viel Freude wollte der kanadische Dirigent Yannick Nézet-Séguin heuer beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker verbreiten. Davor verbreitete er in den sozialen Medien noch Fotos von seinem Gustav-Mahler-Tattoo. Bei der Pressekonferenz darauf angesprochen sagte der 50-Jährige augenzwinkernd, dass er – wenn das Konzert gut läuft – auch über ein Johann-Strauss-Tattoo nachdenkt!

Stefanie Groiss-Horowitz (ORF), Yannick Nézet-Séguin und Daniel Froschauer (Wiener Philharmoniker)

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