Molden lässt Döbling untergehen

Ernst Molden hat ein Singspiel mit zwölf Liedern über Döbling geschrieben – den Bezirk seiner Kindheit. Es geht natürlich um Wein, die Kirche, das Erben, Powidl, aber auch um ein Gespenst und den Untergang des Nobelbezirks. „Döbling Burning“ ist eine gruselige Abrechnung – und feierte gerade Premiere im Rabenhof Theater.

Mystisch und lustig: Ursula Strauss und Gerald Votava im Beichtstuhl.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Party am Zentralfriedhof

Am Zentralfriedhof ist Stimmung! Denn zum 150-jährigen Jubiläum finden drei Open-Air-Konzerte am Gelände statt. Zum Auftakt der „Friedhofsessions“ traten Kuratorin Lisa Schmid und Liedermacher Ernst Molden auf. Sie sangen vor einem Millionenpublikum – wenn man die Toten miteinrechnet. Was Beethoven, Brahms und Schubert in den Ehrengräbern dazu gesagt hätten, ist fraglich. Die Lebenden jedenfalls hatten ihre Freude. Sie wurden auch bestens versorgt. Neben den Gräbern gab es Bier, Backhendl – und Dixi-Klos. Und für Abkühlung sorgte die Bewässerungsanlage, die in der Dunkelheit losging. Ernst Molden lobte jedenfalls die gelungene „Party“ mitten am Zentralfriedhof!

Molden und Schmid sangen Lieder über den Tod – vor der Friedhofskirche

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen Gablonz und Steyr. Blick ins Buch.