Dresden Dolls zurück in der Arena

Nach 21 Jahren sind The Dresden Dolls in die Arena Wien zurückgekehrt – mit ihrem alten neu aufgenommen Album „Yes, Virginia (Tailor’s Version)“. Das Open-Air war gut besucht. Das Duo aus Boston hat in Österreich treue, textsichere Fans („My Alcoholic Friends“…). Sängerin Amanda Palmer erzählte, dass sie Wien erstmals im Sommer 1996 mit ihrer Mama besuchte. Ein Typ zeigte ihr gleich mal den „Friedhof der Namenlosen“ – und die Arena. Zur legendären Punk-Location sagte sie: „This is the best fucking place in the world.“

Agnes Verano (Voract) mit Amanda Palmer und Brian Viglione (The Dresden Dolls)

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe: Inge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.

Tanz im Regen mit „Deine Freunde“

Die „coolste Kinderband der Welt“ hat am verregneten Sonntagabend in der ausverkauften Arena Wien gespielt. „Deine Freunde“ nehmen ihr kleines und großes Publikum ernst: Choreografien, Pyroeffekte und Lieder, die allen Spaß machen! Sogar den Securities! Von „Tanz auf dem Vulkan“, „Schokolade“, „Häschen hüpf“ bis zum Elternwunsch „Der Wasserhahn tropft“. Genial!

Unglaubliche Stimmung trotz Regens beim Arena Open-Air in Wien

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe: Inge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.

Wien wartete auf Granada

„Wenn du so gscheid bist, sog warum host so an Stress? Wo brennt’s, wos soll die Hetz? Jetz moch amol longsom, dass ’s di ned zerlegt….“, singen Granada in ihrem Lied Wien wort auf di. (Das Original heißt Vienna und ist von Billy Joel.) Am dritten Adventsamstag hat die Mundart-Band in der ausverkauften Arena Wien ihre Tour mit einem großartigen Konzert beendet.

„Ich bin ganz baff“, scherzte Sänger Thomas Petritsch zum Finale der „Baff“-Tour.

„Wien wort auf di“ spielten sie nur mit Akkordeon unverstärkt mitten im Saal unter den Fans – und alle sangen lautstark mit. Sänger Thomas Petritsch natürlich mit einer Dose Ottakringer in der Hand. Fazit: Die Band rund um den Grazer Musiker (auch bekannt als Effi) ist die vielleicht sympathischste und fröhlichste der neuen „Austropop“-Bands. Weitere Granada-Hörtipps: Ottakring und Eh ok.