Museum über Gablonzer Schmuck

Von kreativen Schmuckstücken aus Flugzeugblech und Keksdosen der US-Army bis zu glitzernden Broschen und Ball-Krönchen mit Swarovski-Steinen: Renate und Erwin Friedrich betreiben in Enns in der Gürtlerstraße 19 das „Museum der Gablonzer Industrie“.

Besucherinnen und Besucher können in die Welt des Gablonzers Modeschmucks eintauchen. Auch die Geschichte der Gablonzer Schmuckerzeuger wird erzählt. Viele sind nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben worden und haben in Oberösterreich eine neue Heimat gefunden, erzählt Friedrich: „Die Leute haben sich aufgerafft und wieder etwas aus ihrem Leben gemacht.“

Besuche und Führungen sind jederzeit mit Voranmeldung (office@friedrich-schmuck.at) möglich. Museum der Gablonzer Industrie, Gürtlerstraße 19, 4470 Enns

Museumsbetreiber Erwin Friedrich hat selbst 35 Jahre lang Modeschmuck produziert.
„Christbaumschmuck“: Viele Vitrinen zeigen die Kreativität der Gablonzer.
Das „Museum der Gablonzer Industrie“ in Enns erzählt die Geschichte der Schmuckerzeuger.

Dazu ein Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.