Buntes Rathaus in der Wienbibliothek

Das neue Wiener Rathaus hätte ursprünglich beim Stadtpark gebaut werden sollen. Der erste Entwurf des Architekten Friedrich von Schmidt war bunt. Und – das Gebäude ist mit Rathausmann an der Turmspitze höher als die Votivkirche. Das und mehr verrät die neue Ausstellung „Monument der Stadt: Rathaus Wien“ bis April 2026 in der Wienbibliothek.

Die Wienbibliothek zeigt Plakate mit Rathaus-Motiv

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Sophie Scholl als Musical

Mit historischen Filmaufnahmen und Live-Orchester hat im Vindobona „Sophie Scholl – das Musical Premiere gefeiert. Doch ist das Genre Musical der richtige Rahmen für diesen ernsten Stoff? Für Regisseurin Rita Sereinig muss Unterhaltung nichts mit Lachen zu tun haben: „Unterhaltung heißt für mich bewegen, dass es mit dem Zuschauer was macht.“

David Mannhart („Hans Scholl“) und Anna Fleischhacker („Sophie Scholl“) im Vindobona

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Kunstvolle Hautkrankheiten im Narrenturm

Der Narrenturm in der Spitalgasse hat einen neuen Themenraum. Dieser zeigt „Die Kunst der Moulage“. Moulagen sind meist Wachs-Abgüsse von krankhaften Veränderungen – etwa auf der Haut. Der Künstler und Arzt Carl Henning fertigte einst hunderte Moulagen für das AKH in Wien an – für die Ausbildung von medizinischem Personal.

Der Narrenturm – gehört zum Naturhistorischen Museum Wien
Neuer Themenraum: Die Kunst der Moulage

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Willem Dafoe bei der Viennale

Hollywood-Star Willem Dafoe (Spider-Man, Poor Things…) war am Wochenende bei der Viennale im Gartenbaukino, um seinen neuen Film „The Souffleur“ zu bewerben. Darin spielt er einen Hotelmanager im Wiener Intercontinental.

Imona Mirrakhimova, Willem Dafoe, Lilly Lindner und Gaston Solnicki

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Viennale: Filme zum Diskutieren

„Kino ist zum Denken und Diskutieren da“, sagt Viennale-Direktorin Eva Sangiorgi. Am Abend ist die 63. Viennale im Gartenbaukino gestartet. Mit dem deutschen Regisseur Christian Petzold hat Österreichs größtes Filmfestival ab sofort einen neuen Präsidenten, der auch gleich den Eröffnungsfilm „Miroirs No. 3“ beigesteuert hat.

Christian Petzold und Eva Sangiorgi am Eröffnungsabend im Gartenbaukino

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Mariannengraben – eine österreichische Tragikomödie

„Die einzige Solidarität am Land ist die Lichthupe, um vor der Polizei zu warnen. Und Schaufeln nach dem Hochwasser.“ In ihrem zweiten Programm „Mariannengraben“ spielt Maria Muhar eine Wiener Kabarettistin, die nach einem Auftritt auf einer Tankstelle am Land festsitzt. Dabei konfrontiert sie ihr Publikum mit unangenehmen Wahrheiten – über das Frühstücksbuffet in Hotels („random as fuck“), aber auch über das „erfundene Freiheitsgefühl von Autofahrern“, das über Menschenleben gestellt wird. Dem Tankstellen-Trangler empfiehlt sie: „Geh in Therapie!“ – „Wieso? Für mich passts!“ Und sie arbeitet sich durch Tinder durch: „Mann mit Katze, Mann mit Lenker, Mann in Boulderwand…“. Fazit: Maria Muhar ist kompromisslos und lustig. Mit „Mariannengraben“ ist ihr eine neue österreichische Tragikomödie gelungen. Bitte sofort verfilmen!

Maria Muhar in „Mariannengraben“ – Premiere im Kabarett Niedermair

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Düringer über seine Theaterzeit

„Wer keinen Schmäh hat, muss Witze erzählen“, sagt Roland Düringer. Der Kabarettist und Schauspieler hat reichlich Schmäh – und improvisiert sich scheinbar durch seinen „Regenerationsabend 3.0“. Natürlich weiß Düringer ganz genau, was er tut. Er erzählt, wie er zum Theater und Film gekommen ist, von Schlabarett, Muttertag, Kaisermühlen-Blues bis MA 2412 – und natürlich vom Motorradfahren. Reaktionen aus dem Publikum verwandelt er voller Spielfreude in Pointen. Und plötzlich sind zwei Stunden um. Ein Knaller!

Düringer begrüßt im Stadtsaal die mutigen Helden des Abend – in der ersten Reihe!

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Simpl erzählt aktuelle „Märchen“

„Es war einmal vor langer Zeit an einem weit entfernten Ort…“ Nein, die Geschichten der neuen Simpl-Revue „Märchen ohne Ende“ spielen im Hier und Jetzt. Die Amerikaner marschieren ein, um unsere Eier zu rauben. Der Paketdienst erklärt, warum er nicht anläutet. Der seltsame Onkel geht bei 23 Grad Skifahren. Lehrer schwänzen die Schule. Fazit: „Schauen Sie sich das an!“

Die Freiheitsstatue möchte auswandern. Vielleicht nach Wien?

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Frische Luft von Hosea Ratschiller

Hosea Ratschiller reift wie ein Leberkäse im Brutkasten. Er ist jetzt 43 Jahre – „ein Alter, in dem Erinnerung schon zur Leistung wird“. Wo steht er? Wer ist er? Das Maturatreffen bringt ihn – im neuen Kabarettprogramm „Happy Place“ – zum Nachdenken.

Er kommt zur Erkenntnis, dass es in seinem Leben wie beim Wandern ist. Mittelmaß oder auch die Mittelstation reichen. „Bis ganz nach oben ist es zu weit.“ Ob er gut genug für seine Frau ist? „Statistisch gesehen ist der gefährlichste Mensch für jede Frau – ihr Mann.“ Außerdem sei er ein Trottel. „Das weiß ich, seitdem ich Bücher lese.“ Seine drei Kinder fordern ihn. Etwa, wenn sie ihn um 5.30 Uhr flüsternd-schreiend mit den Worten wecken: „Papa, wo ist der Uhu?“ Die neue Epoche, in der Nettsein zur Rebellion wird, macht ihm Sorgen. Aber er hat bei seiner Arbeit beim Radio auch gelernt, Ereignisse zu überschätzen.

Fazit: Hosea Ratschiller – das Schaumsupperl unter den Kabarettisten – ist ein sympathisches Schlitzohr mit einer Fülle an schlauen Gedanken. Er erzählt keinen Schaß, sondern frische Luft! Kabaretthäuser sind ein „Happy Place“ – wenn Hosea auf der Bühne steht!

Premiere von „Happy Place“ von Hosea Ratschiller im Wiener Stadtsaal. Regie: Petra Dobetsberger

„Maria Theresia“ wie Lady-Gaga-Video

Diese Woche hat „Maria Theresia – das Musical“ Welturaufführung im Wiener Ronacher. Regisseur Alex Balga hat sich dafür von „Lady Gaga“ inspirieren lassen. Tatsächlich erinnert das neue Musical stellenweise an Musikvideos – mit Parcour, Hip-Hop und Lichtshow.

Maria Theresia wird als „Kaiserin der Popkultur“ inszeniert.
Die Besetzung: Andreas Wolfram, Amelie Polak, Dominik Hees, Nienke Latten, Intendant Christian Struppeck, Fabio Diso, Aeneas Hollweg

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