Maria Theresia wird Musical

Sie hatte 16 Kinder, führte die Schulpflicht ein – und war die erste Frau auf dem österreichischen Thron: Maria Theresia. Ab Oktober gibt es im Ronacher Theater ein Musical über die außergewöhnliche Herrscherin. Die ersten Details und Hörproben klingen vielverprechend. Das Orchester der Vereinigten Bühnen wird zu sehen sein, für die Hauptrollen wurden Musicalstars wie Nienke Latten, Fabio Diso, Moritz Mausser und Annemieke von Dam engagiert. Und es soll optisch cineastisch werden!

Fabio Diso, Nienke Latten und Aeneas Hollweg geben eine Hörprobe

Tipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

„Johann-Strauss-Musical“ im Zirkuszelt

Kann das gutgehen? Musik von Johann Strauss mit Texten von Thomas Brezina und Akrobatik vom Zirkus Roncalli? Das ist jedenfalls das Konzept der größten Produktion des Strauss-Jahres 2025. „Cagliostro – Johann Strauss im Zirkuszelt“ – eine neue Operette beziehungsweise eher ein Strauss-Musical. Ab September zu sehen am Heumarkt. Brezina ist jedenfalls begeistert: „Johann Strauss ist der größte Star, den Österreich jemals herausgebracht hat!“

Direktor Bernhard Paul erzählte im Gartenbaukino, dass seit fast 50 Jahren nach jeder Roncalli-Show der Donauwalzer gespielt wird.

Tipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Falco-Fans singen im Musical

Mitsingen im Musical ist ja eher verpönt. Eine Ausnahme war die „Sing Along“-Vorstellung von „Rock Me Amadeus – das Falco Musical“ im Ronacher. Dabei wurde das Publikum dazu animiert, lautstark mitzusingen. Statt englischer Untertitel wurden die Liedtexte angezeigt. Außerdem gab es ein Mitmachprogramm (Selfie beim „Egoist“, Nicht umdrehen beim „Kommissar“, Handy-Lichtermeer, Fahnen schwenken…). Ein interaktiver Spaß für das Musical-Stammpublikum!

Fotografieren war bei „Falcos Las-Vegas-Hochzeit“ ausdrücklich erwünscht.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Steampunk-Zirkus zum Staunen

Der Cirque du Soleil ist bis Mitte Mai mit seiner Show „Kurios“ in Neu-Marx zu Gast. Die Floskel „Eintauchen in eine andere Welt“ trifft hier tatsächlich zu. Das Steampunk-Konzept zieht sich vom Bühnenbild bis zu den Kostümen durch. Die Akrobatik und vielen kuriosen Ideen sind zum Staunen und Lachen. Große Empfehlung!

50 Athletinnen und Athleten aus aller Welt treten auf.
Das Grand Chapiteau bietet Platz für mehr als 2.500 Gäste.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Technikshow im Theater an der Wien

Das wiedereröffnete Theater an der Wien kann – nach Bühnentechnik-Problemen – nun auch szenische Aufführungen spielen. Gestartet wurde am 18. Jänner mit der Strauss-Operette „Das Spitzentuch der Königin“. Wie die 240 Quadratmeter große Drehzylinderbühne funktioniert, konnte das Publikum beim „Tag der offenen Tür“ bestaunen.

Die Drehzylinderbühne funktioniert, das Ringelspiel dreht sich!

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Hänsel und Gretel: Lebkuchen-Oper zu Weihnachten

Es ist ein Klassiker: Seit bald 40 Jahren zeigt die Wiener Volksoper die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck in der Inszenierung von Karl Dönch. Und tatsächlich ist es immer noch großartig, wenn die Knusperhexe über den Orchestergraben fliegt. Überhaupt ist die Oper ideal für Kinder und Erwachsene: die Geschichte ist bekannt, die Länge okay, die Musik wunderschön!

Bühnenbild und Kostüme – märchenhaft, wie aus dem Bilderbuch

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Lebenswerk-Nestroy für Felix Mitterer

Zum 25. Mal wird der Wiener Theaterpreis „Nestroy“ vergeben. Heuer geht der Preis für das Lebenswerk an Felix Mitterer („Kein schöner Land“, „Kein Platz für Idioten“, „Piefke-Saga“…). Der 76-jährige Dramatiker gab sich am Red Carpet des Volkstheaters freundlich, aber eher wortkarg: „Nichts sage ich zum Preis – jedes Wort wäre zu viel!“

Die Nestroy-Gala aus dem Wiener Volkstheater wird auf ORF III übertragen.

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Ein getanztes Wintermärchen

Das Ballett „The Winter’s Tale“ an der Wiener Staatsoper hat viele Höhepunkte: Die Musik von Joby Talbot, die stark an einen Filmsoundtrack erinnert. Das spektakuläre Bühnenbild – sich drehende Statuen, ein riesiger Baum, Schiffe im Sturm. Und die Choreografie von Christopher Wheeldon. Es ist eine Kunst, ein Shakespeare-Stück mit komplizierter Handlung ohne Worte zu erzählen.

Das Wiener Staatsballett glänzt aktuell bei „The Winter’s Tale“ in der Staatsoper

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„Parole Emil!“ im Theater der Jugend

Erich Kästners Kinderbuchklassiker „Emil und die Detektive“ ist aktuell im Wiener Renaissancetheater zu sehen. Gemacht für Kinder ab sechs Jahren, aber die Fassung von Sarah Caliciotti und Frank Panhans (Regie) macht auch Erwachsenen großen Spaß. Von der Zugfahrt bis zur Verfolgungsjagd des Diebes – eine flotte, humorvolle und aufwändige Inszenierung. Schön, wenn Kindertheater ernst genommen wird!

Großartiges Ensemble im Renaissancetheater in der Neubaugasse

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Hörgenuss im Theater an der Wien

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“, heißt es in der „Fledermaus“. Die Ouvertüre der Strauss-Operette wurde bei der Wiedereröffnung des Theater an der Wien aufgeführt. Das passte gut, denn im Opernhaus wurde nach zweieinhalb Jahren Sanierung gefeiert, obwohl die Bühnentechnik noch nicht funktionierte. Die erste szenische Oper wird erst im Jänner 2025 zu erleben sein. Der Festakt war trotzdem ein (akustisches) Erlebnis. Vor allem Beethovens „Chorfantasie“ mit dem 25-jährigen Mao Fujita. Ein großartiger Pianist!

Festakt mit Pianist Mao Fujita, Dirigent Petr Popelka, dem Arnold Schoenberg Chor und den Wiener Symphonikern.

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen Gablonz und Steyr. Blick ins Buch.