Protest gegen Otto-Muehl-Ausstellung

Vor der Eröffnung der Austellung „Otto Muehl: Kunst am Abgrund“ gab es laute Proteste vor dem privaten Wiener Aktionismus Museum. Eine Gruppe mit Transparenten und Trillerpfeifen bezeichneten das WAM als „Tätermuseum“. Man würde hier einem verurteilten Sexualstraftäter eine Bühne bieten, Geschäfte machen und Opfer retraumatisieren. WAM-Geschäftsführer Klaus Albrecht Schröder versuchte dagegen zu argumentieren: Ziel sei es nicht, einen Straftäter reinzuwaschen, sondern Kunst zeigen, die „vielleicht ernsteste Antwort auf den Zivilisationsbbruch des zweiten Weltkriegs.“

Vor der Pressekonferenz wurde plötzlich lautstark vor dem Museum protestiert.
Klaus Albrecht Schröder versuchte vor Journalisten die Muehl-Ausstellung zu verteidigen.

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